Lyophilisation
Gefriertrocknung: Das Lösungsmittel wird gefroren und im Vakuum direkt vom festen in den gasförmigen Zustand überführt.
Auch Gefriertrocknung · lyophilisiert · Lyophilisat
Bei der Lyophilisation wird die Lösung zunächst eingefroren, anschließend das Eis unter Vakuum sublimiert — es geht also direkt in den Dampf über, ohne flüssig zu werden. Zurück bleibt ein poröser, trockener Kuchen.
Für Peptide ist das die Lagerform der Wahl. Trocken und kühl gelagert sind sie über Monate bis Jahre stabil, während sie in Lösung deutlich schneller abbauen — durch Hydrolyse, Oxidation oder Aggregation.
Ein zusammengefallener oder verfärbter Kuchen ist ein Warnzeichen: Er deutet auf Feuchtigkeitseintrag oder eine unterbrochene Kühlkette hin.
Passende Wirkstoffe
Weitere Begriffe
- VialKleines Glasfläschchen mit Gummiseptum und Bördelkappe, in dem lyophilisierte Peptide geliefert und gelagert werden.
- Bakteriostatisches WasserWasser mit 0,9 Prozent Benzylalkohol als Konservierungsmittel — hemmt Keimwachstum und erlaubt so die…
- StammlösungDie konzentrierte Ausgangslösung nach der Rekonstitution, aus der Verdünnungen für den eigentlichen Versuch hergestellt…
- KühlketteLückenlose Temperaturführung von der Produktion bis zur Lagerung, bei Peptiden üblicherweise im Bereich von…
- RekonstitutionDas Auflösen eines lyophilisierten Peptids in einem geeigneten Lösungsmittel, um eine Stammlösung definierter Konzentration…
- Frost-Tau-ZyklusJedes Einfrieren und Wiederauftauen einer Lösung. Wiederholte Zyklen fördern Aggregation und Abbau gelöster Peptide.
