Laborpraxis
Vial
Kleines Glasfläschchen mit Gummiseptum und Bördelkappe, in dem lyophilisierte Peptide geliefert und gelagert werden.
Auch Fläschchen · Durchstechflasche
Das Vial schützt den Inhalt vor Feuchtigkeit, Licht und Luftsauerstoff. Das Septum lässt sich mit einer Kanüle durchstechen, ohne dass die Kappe entfernt werden muss — so bleibt das Innere geschlossen.
Vor der ersten Entnahme sollte das Vial auf Raumtemperatur kommen. Wird ein kaltes Vial geöffnet, schlägt sich Luftfeuchtigkeit am Glas nieder, und Feuchtigkeit ist der Hauptfeind eines Lyophilisats.
Weitere Begriffe
- LyophilisationGefriertrocknung: Das Lösungsmittel wird gefroren und im Vakuum direkt vom festen in den gasförmigen…
- Bakteriostatisches WasserWasser mit 0,9 Prozent Benzylalkohol als Konservierungsmittel — hemmt Keimwachstum und erlaubt so die…
- RekonstitutionDas Auflösen eines lyophilisierten Peptids in einem geeigneten Lösungsmittel, um eine Stammlösung definierter Konzentration…
- AliquotierenDas Aufteilen einer Lösung in mehrere kleine Portionen, damit für jeden Versuch nur eine…
- Frost-Tau-ZyklusJedes Einfrieren und Wiederauftauen einer Lösung. Wiederholte Zyklen fördern Aggregation und Abbau gelöster Peptide.
- StammlösungDie konzentrierte Ausgangslösung nach der Rekonstitution, aus der Verdünnungen für den eigentlichen Versuch hergestellt…
