Wirkstoffklasse
Kupferpeptid
Peptid, das ein Kupferion komplex bindet. Bekanntester Vertreter ist GHK-Cu aus der dermatologischen Forschung.
Auch GHK-Cu · Copper Peptide · Kupfer-Tripeptid
Manche Peptidsequenzen binden Metallionen mit hoher Affinität. Bei GHK-Cu koordiniert die Sequenz Glycin-Histidin-Lysin ein zweiwertiges Kupferion.
Die charakteristische blaue Färbung der gelösten Substanz stammt vom Kupferkomplex und ist kein Anzeichen für Verunreinigung. Untersucht werden Kupferpeptide unter anderem im Zusammenhang mit Kollagensynthese und Geweberegeneration.
Passende Wirkstoffe
Weitere Begriffe
- TripeptidPeptid aus genau drei Aminosäuren — trotz der geringen Größe mit spezifischer biologischer Aktivität.
- GHRH-AnalogonAbwandlung des körpereigenen Growth Hormone Releasing Hormone, in der Endokrinologie-Forschung zur Freisetzung von Wachstumshormon…
- SekretagogumSubstanz, die eine Drüse zur Ausschüttung ihres Hormons anregt. Bei Wachstumshormon meist über den…
- NootropikumSammelbegriff für Substanzen, die in der Forschung im Zusammenhang mit kognitiven Funktionen untersucht werden.
- α-MSH-AnalogonAbwandlung des Melanozyten-stimulierenden Hormons, untersucht in der dermatologischen und entzündungsbiologischen Forschung.
- TelomeraseEnzym, das die Endstücke der Chromosomen verlängert. Zentraler Gegenstand der Alternsforschung.
