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Grundlagen

Peptid

Kette aus wenigen bis etwa fünfzig Aminosäuren, verbunden über Peptidbindungen — kürzer als ein Protein, größer als ein klassischer Wirkstoff.

Auch Oligopeptid · Polypeptid

Ein Peptid ist eine Kette aus Aminosäuren, die über Peptidbindungen miteinander verknüpft sind. Die Grenze zum Protein ist Konvention und nicht scharf: Üblicherweise spricht man ab etwa fünfzig Aminosäuren von einem Protein, darunter von einem Peptid.

Diese Größe ist der Grund für das Forschungsinteresse. Peptide sind groß genug, um an Rezeptoren spezifisch zu binden — anders als kleine Moleküle, die häufig an mehreren Stellen andocken. Gleichzeitig sind sie klein genug, um sich chemisch reproduzierbar herstellen zu lassen, was bei Antikörpern deutlich aufwendiger ist.

Die Abfolge der Aminosäuren heißt Sequenz und bestimmt Faltung und Bindungsverhalten. Schon der Austausch einer einzigen Position kann die Eigenschaften erheblich verändern.

Weitere Begriffe

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