Grundlagen
Peptidbindung
Chemische Verknüpfung zwischen der Carboxylgruppe einer Aminosäure und der Aminogruppe der nächsten, unter Abspaltung von Wasser.
Auch Amidbindung
Die Peptidbindung entsteht formal durch Kondensation: Die Carboxylgruppe der einen Aminosäure reagiert mit der Aminogruppe der nächsten, dabei wird ein Wassermolekül frei.
Sie ist bemerkenswert stabil und weitgehend planar — die Rotation um die Bindungsachse ist eingeschränkt. Genau diese Starrheit gibt Peptidketten ihre definierte räumliche Struktur und macht sie überhaupt erst zu spezifischen Bindungspartnern.
Weitere Begriffe
- PeptidKette aus wenigen bis etwa fünfzig Aminosäuren, verbunden über Peptidbindungen — kürzer als ein…
- Molare MasseMasse eines Mols einer Substanz, angegeben in Gramm pro Mol. Bei Peptiden ergibt sie…
- AminosäureBaustein aller Peptide und Proteine. Zwanzig kanonische Aminosäuren bilden das Alphabet, aus dem jede…
- SequenzDie Reihenfolge der Aminosäuren in einem Peptid, üblicherweise im Einbuchstabencode vom N- zum C-Terminus…
